Behinderte Nasenatmung

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Definition
Die behinderte Nasenatmung ist ein sehr häufiges Symptom. Die Patienten klagen dann, dass sie nicht ausreichend Luft durch die Nase bekommen. Zusätzlich findet man in der Befragung häufig begleitende Beschwerden wie einen trockenen Mund am Morgen, häufig verbunden mit Halsschmerzen, die Tags über Besserung erfahren. Typisch für die Behinderungen der Nasenatmung ist, dass sie praktisch beständig vorhanden sind und sich phasenweise bessern oder verschlechtern, aber fast nie gänzlich verschwinden.
Ursache
Die Ursachen für eine behinderte Nasenatmung sind vielfältig. Sehr häufig sind z.B. Fehlbildungen im Bereich der Nasen wie ein Verbiegung der Nasenscheidewand (Septumdeviation), eine Schiefnase, eine Sattelnase oder eine Spannungsnase). Oft kommen auch Kombinationen dieser Formen vor. Entzündliche Veränderungen vor allem durch eine allergische oder pseudoallergische Reaktion kommen ebenso in Betracht wie die Verengung der Nasengänge durch Polypen der Nasenhaupt- und Nebenhöhlen. Eine Nasenentzündung (Rhinitis) im Rahmen einer Entzündung oder Erkältung führt zu einem Anschwellen der Nasenschleimhaut, zu einer rinnenden Nase und schließlich zu einer behinderten Nasenatmung. Selten können auch tumoröse Veränderungen eine behinderte Nasenatmung aufweisen.

Symptome
Ein sehr häufiges Phänomen ist jedoch die Erfahrung, dass ein "Nasenloch offen" und das andere "verstopft" ist. Die Behinderung der Nasenatmung ist dann zyklisch: mal ist ein Durchatmen ohne Problem möglich, dann wieder kommt es zum "Verstopfen der Nasen".  Die Ursache für eine zwischenzeitlich "verstopfte Nase" kann im sogenannten Nasenzyklus liegen. Bei mehr als drei Viertel der Menschen kommt es zwischenzeitlich zu einem Anschwellen und wieder Abschwellen der Nasenschleimhaut. Dieser Zyklus kann zwischen einer und sieben Stunden dauern und ist nicht selten Lageabhängig. Bei Seitenlage schwillt bei praktisch allen Menschen die auf dem Polster zugewandte, untere Nasenmuschel an. Dieser Prozess wird wahrscheinlich durch Druckrezeptoren reguliert, ist aber in seiner Sinnhaftigkeit und in seiner Physiologie noch weitgehend unverstanden.

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